125-Jahr-Feier der TU Berlin

[TU Berlin]

Jubiläumsschrift

>> Online-Ausgabe der Jubiläumsschrift "The shoulders on which we stand. Wegbereiter der Wissenschaft"

Die Attraktivität moderner Universitäten wird maßgeblich vom wissenschaftlichen Ruf ihrer Professorinnen und Professoren bestimmt. Was für die TU Berlin heute gilt, lässt sich auch auf ihre Vorläufereinrichtungen übertragen. Das Profil wurde von herausragenden Forscher-Persönlichkeiten geprägt, die das wissenschaftliche Leben weit über die Grenzen Charlottenburgs hinweg beeinflussten: so etwa von Adolf Slaby, einem der Wegbereiter der drahtlosen Telegrafie, Ernst Ruska, dem Erfinder des Elektronenmikroskop und Nobelpreisträger in Physik oder von namhaften Architekten wie Hans Poelzig, Bruno Taut und Hans Scharoun.

Während der NS-Zeit wurde vielen Forschern die Möglichkeit dazu genommen: zahlreiche jüdische oder politisch verfolgte Wissenschaftler, darunter der Pionier des Fabrikbetriebs Gustav Schlesinger, der Physiker und Nobelpreisträger Gustav Hertz oder Eugene Wigner, der ebenfalls später den Nobelpreis in Physik erhielt, wurden diskriminiert und vertrieben. Nach 1945 sind aus dem Bild der TU Berlin neben innovativen Technikwissenschaftlern Persönlichkeiten wie die Literaturwissenschaftler Walter Höllerer und Peter Wapnewski, die Landschaftsarchitektin Herta Hammerbacher oder der Musikwissenschaftler Carl Dahlhaus nicht wegzudenken.

55 der herausragendsten Köpfe, die seit 1879 hier gewirkt haben, werden anlässlich der 125 Jahrfeier in dem Jubiläumsband "The shoulders on which we stand. Wegbereiter der Wissenschaft" porträtiert.

Das Buch erscheint im Springer Verlag, Berlin. Es wird zweisprachig - engl./dt. - veröffentlicht, da es als Gastgeschenk für internationale Partner und Gäste dienen soll. Die Jubiläumsschrift kann regulär im Buchhandel bestellt werden (ISBN 3-540-20557-8, Euro 29,95) oder im Unishop der TU Berlin im Foyer des Hauptgebäudes direkt erworben werden.
Während der Party am 7. Mai 2004 in der Peter-Behrens-Halle ist der Band auch an einem speziell eingerichteten Verkaufsstand erhältlich.

Bitte beachten Sie auch die Medieninformation Nr. 110 vom 27. April 2004 zu dieser Publikation.

Die 55 porträtierten Wissenschaftler:

  • Erwin Barth (1889-1933)
  • Hans Boersch (1909-1986) 
  • Ferdinand Bohlmann (1921-1991) 
  • Heinz Brauer (*1923) 
  • Carl Dahlhaus (1928-1989)
  • Hanswerner Dellweg (*1922)
  • Ernst Fiala (*1928) 
  • Hermann Föttinger (1877-1945)
  • Hans Geiger (1882-1945) 
  • Felix Genzmer (1856-1929)
  • Wolfgang Giloi (*1930)
  • Friedrich Wilhelm Gundlach (1912-1994) 
  • Wolfgang Haack (1902-1994)
  • Robert von Halász (*1905)
  • Georg Hamel (1877-1954)
  • Herta Hammerbacher (1900-1985)
  • Hans Hausner (*1927)
  • Heinrich Hertel (1901-1982)
  • Gustav Hertz (1887-1975)
  • Wilhelm Hoff (1883-1945) 
  • Walter Höllerer (1922-2003)
  • Eberhard Klitzsch (*1933)
  • Adolf Kneser (1862-1930)
  • Herbert Kölbel (1908-1995) 
  • Werner March (1894-1976)
  • Konrad Mellerowicz (1891-1984)
  • Adolf Miethe (1862-1927)
  • Heinrich Müller-Breslau (1851-1925) 
  • Hans Poelzig (1869-1936)
  • István Polónyi (*1930)
  • Heinrich Press (1901-1968)
  • Willi Prion (1879-1939)
  • Franz Reuleaux (1829-1905)
  • Alois Riedler (1850-1936) 
  • Hermann Rietschel (1847-1914)
  • Ernst Ruska (1906-1988)
  • Eugen Sänger (1905-1964)
  • Hans Scharoun (1893-1972)
  • Georg Schlesinger (1874-1949) 
  • Adolf Slaby (1849-1913) 
  • Günter Spur (* 1928)
  • Iwan N. Stranski (1897-1979)
  • Hugo Strunz (*1910)
  • Hans Heinz Stuckenschmidt (1901-1988) 
  • Herbert Sukopp (*1930) 
  • István Szabó (1906-1980)
  • Bruno Taut (1880-1938) 
  • Oswald Mathias Ungers (*1926) 
  • Max Volmer (1885-1965)
  • Peter Wapnewski (*1922)
  • Eugene Wigner (1902-1995)
  • Otto Nikolaus Witt (1853-1915)
  • August Wöhler (1819-1914) 
  • Karl Zander (*1923) 
  • Konrad Zuse (1910-1995) 

Fotos dieser Wissenschaftler sind beim Referat für Presse und Information der TU Berlin erhältlich.


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