Fotomaterial zu LAPAN-TUBSAT

Fotos: TU Berlin / honorarfrei
 


 


















LAPAN-TUBSAT auf der Indischen Trägerrakete.
Quelle: TUBSAT

Der siebte Satellit, der an der TU Berlin entwickelt wurde, kreist seit heute morgen, 10. Januar 2007, (5.00 Uhr MEZ) erfolgreich im All. Das ist der vorläufige Höhepunkt der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der indonesischen Raumfahrtbehörde. Funksignale von LAPAN-TUBSAT werden auch an der TU Berlin empfangen. >> mehr 


Pressetermin, 7. September 2005, TU Berlin
 



Das Besondere an LAPAN-TUBSAT ist der Einsatz einer TV-Videokamera. Sie ermöglicht den Empfang der Bilder in Echtzeit und den interaktiven Eingriff auf die Blickrichtung.

 



Die Beobachtungsstrategie mit der TV-Videokamera entspricht der eines Astronauten, der sein Auge wandern lässt, bis er etwas Interessantes gefunden hat. Hier sieht man die Kameraplattform.

 



Die Kompaktheit eines Mikrosatelliten zusammen mit einer speziell entwickelten Lageregelung ermöglicht schnelle Schwenkmanöver im All.

 



Zusätzlich zu der Normalkamera ist eine Teleskopkamera mit 20-facher Vergrößerung (1000 mm Brennweite) an Bord, die Gegenstände bis zu sechs Metern Größe auf der Erde erkennen lässt. Hier sieht man die 3CCD-Kamera für farbige Aufnahmen.

 



Mit dem so genannten Teleskopnachführmechanismus (siehe Bildmitte) kann der Bediener von der Erde aus die Schärfe der Bilder regulieren.

 


 

 



LAPAN-TUBSAT ist mit 55 Kilogramm Masse ein typischer Mikrosatellit (Klasse bis 100 kg) und hat mit den Maßen 45 x 45 x 27 Zentimetern die Form eines abgeplatteten Würfels.

 



Ziel des Suchvorganges mit dem LAPAN-TUBSAT ist das Aufspüren zeitlich und lokal veränderlicher Ereignisse, die im indonesischen Alltagsleben eine Rolle spielen, wie zum Beispiel Überschwemmungen oder Tsunami-Schäden.

 



Die Umlaufzeit um die Erde beträgt etwa anderthalb Stunden. Da sich die Erde in der Zwischenzeit weiterdreht, überfliegt der Satellit im Laufe von 24 Stunden jeden Ort zweimal (einmal tags und einmal nachts).

 



Der neue Satellit soll im Frühjahr 2006 mit einer indischen Trägerrakete ins All geschossen werden.

 



Dipl.-Ing. Stephan Römer (l.) und Prof. Dr.-Ing. Udo Renner vom Institut für Luft- und Raumfahrt mit dem LAPAN-TUBSAT.

 



Nach dem erfolgreichen Start des ersten Berliner TUBSAT-A vor genau 14 Jahren ist LAPAN-TUBSAT nun bereits das siebte Modell, das die Wissenschaftler der TU Berlin um Prof. Dr.-Ing. Udo Renner entwickelten und fertig stellten.

 



Die indonesische Raumfahrtbehörde LAPAN hatte vor zwei Jahren den jüngsten TU-Forschungssatelliten zum Festpreis von einer Million Euro in Auftrag gegeben.

 



Hier sieht man die Servicemodulseite von LAPAN-TUBSAT mit den Batterien und dem Bordrechner.

 



Auf der Kameraplattform befindet sich auch der Sternsensor. Er kann anhand der Stellung der Sterne genau berechnen, wo der Satellit gerade hinschaut.

 



In die Konstruktion von LAPAN-TUBSAT waren auch indonesische Wissenschaftler und Ingenieure involviert.

 

>> Pressemitteilung Nr. 212 der TU Berlin vom 7. September 2005
>> Pressemitteilung Nr. 211 der TU Berlin vom 7. September 2005
>> Pressemitteilung Nr. 192 der TU Berlin vom 29. August 2005
 

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