[TU BERLIN]


TU Berlin - Hochschulstrukturplan März 1998



         

1.1 Ziel und Zweck dieser Strukturplanung für die TU Berlin

Für die TU Berlin ist es Ziel,

  • ihr spezifisches fachliches Profil als Technische Universität im Rahmen der Berliner und brandenburgischen wie des gesamtdeutschen Universitätssystems weiter zu entwickeln,
  • ihre bestehenden fachlichen Potentiale in Forschung und Lehre zu stärken und neue profilbildende Schwerpunktfelder ("centers of excellence") aufzubauen,
  • ihre Konkurrenzfähigkeit im internationalen Maßstab - in der Forschung (u. a. auf dem Drittmittel-Markt) wie hinsichtlich der Attraktivität ihrer Studiengänge - mit anderen Hochschulen auf den jeweiligen fachlichen Feldern zu stärken,
  • attraktiver zu werden für die Berufung herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im nationalen wie internationalen Maßstab,
  • die schützenswerten Interessen der Studienbewerber auf Zugang zu einer universitären Ausbildung ihrer Wahl zu wahren,
  • der besonderen Verantwortung zu genügen, die ihr als Technische Universität für die Entwicklung des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Berlin zukommt.

Kern dieses Strukturplanes ist ein Verteilungs- und Ausstattungsplan für das wissenschaftliche Personal der neuen Fakultäten und die in ihnen zusammengefaßten Wissenschaftsbereiche für das Jahr 2000, der

  • den Fakultäten eine gewisse Verläßlichkeit gibt, mit welchem Stellenrahmen für Hochschullehrer und Akademischer Mitarbeiter sie mittelfristig rechnen können,
  • der Universitätsleitung in den kommenden Jahren als Entscheidungshilfe dient für die Zuweisung von Hochschullehrerstellen und Stellen für Akademische Mitarbeiter bzw. für die Bemessung des zur Finanzierung solcher Stellen bestimmten Teiles des den Fakultäten zuzuweisenden Budgets,
  • den bestehenden Schwerpunktsetzungen und Zukunftsplanungen der Fakultäten und ihrer Wissenschaftsbereiche Rechnung trägt, aber auch Flexibilität ermöglicht im Hinblick auf notwendige Anpassungen an veränderte Realitäten, insbesondere an die veränderte Realität des noch finanzierbaren Stellenrahmens der Universität insgesamt.

Die mit diesem Verteilungs- und Ausstattungsplan getroffenen Verteilungsentscheidungen berücksichtigen die Vorstellungen der Universität zu ihrem Leitbild, zum fachlichen Profil und zur Ausstattung, die in den Gremien der Universität seit Verabschiedung ihres Hochschulentwicklungsplanes III im Jahre 1994 erörtert wurden.

Wichtige Etappen dieses Prozesses werden markiert durch

  • die Entscheidungen zur Verteilung der "Pauschalen Minderausgabe" 1995,
  • die Entscheidungen im Zusammenhang des Haushaltsstrukturgesetzes 1996,
  • die Vorschläge des Präsidenten zur Verteilung einer Summe von insgesamt 340 Hochschullehrerstellen im Rahmen der Planungsklausuren des Jahres 1996,
  • die Vorschläge des Präsidiums zur Verteilung von insgesamt 309 Hochschullehrerstellen auf 8 neu strukturierte Fakultäten vom Juli 1997 - als "Orientierungsgrößen" bestätigt durch den Akademischen Senat am 21. Januar 1998 -,
  • die "Beiträge der Reformfraktion zur Diskussion über eine Neugliederung der TU Berlin" vom Sommer 1997
  • die Anhörung der Fachbereiche am 23. und 24. Februar 1998 zu diesen Vorschlägen durch die Präsidialkommission, die der Präsident am 29. Januar 1998 mit dem Ziel der Ausstattungs- und Studiengangsplanung für die Technische Universität Berlin konstituiert hat und
  • die Erörtung der Vorschläge der Präsidialkommission im Akademischen Senat am 25. und 26. 3. 1998.




| Anfang | Inhaltsverzeichnis | Impressum | | nächste Seite |