[TU BERLIN]


TU Berlin - Hochschulstrukturplan März 1998



         

1.4 Verteilung der Hochschullehrerstellen

Der Verteilungs- und Ausstattungsplan ist das Ergebnis zweier zwar aufeinander bezogener, aber einer je eigenen Logik unterworfener Entscheidungsschritte:

In einem ersten Entscheidungsschritt wurde die Verteilung der insgesamt zur Verfügung stehenden Hochschullehrerstellen an die künftigen Fakultäten und ihre Wissenschaftsbereiche vorgenommen. Die Verteilung erfolgte unter fachlichen Gesichtspunkten in Bewertung der von den einzelnen Bereichen vorliegenden Forschungskonzepte wie der für notwendig erachteten Breite des Fächerangebotes in den von ihnen zu betreuenden Studienangeboten. Quantitative Gesichtspunkte des Lehrbedarfes im Hinblick auf zu erwartende Studierendenzahlen und insbesondere NC-Bedingungen blieben bei diesem ersten, auf das fachliche Profil der Universität zielenden Schritt grundsätzlich außer Betracht. Voraussetzung für die Anerkennung des fachlichen Bedarfs war allerdings in jedem Falle, daß das Fach zugleich einen substantiellen Beitrag zum Lehrangebot der Universität leistet (Beteiligung am Pflicht- oder Wahlpflichtangebot eines Studiengangs).

Die so vorgenommene Verteilung der Professuren auf die einzelnen Wissen- schaftsbereiche prägt das zukünftige wissenschaftliche Profil der Technischen Universität. Dieses zeichnet sich durch eine disziplinäre Breite von den Natur-, Ingenieur-, Planungs- und Wirtschaftswissenschaften bis hin zu den Geistes- zund Sozialwissenschaften aus. Im Vordergrund stehen die Ingenieurwissenschaften einschließlich der Iniformatik mit ca. 48 % der Professuren. Ihnen folgen die Planungs-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit ca. 22 % der Professuren, die Naturwissenschaften und die Mathematik mit ca. 18 %, die Geisteswissenschaften mit ca. 8 % der Professuren und die Unterrichts- und Erziehungswissenschaften mit ca. 4 % der Professuren.

Im einzelnen wird die Anzahl der für die Wissenschaftsbereiche jeweils für erforderlich gehaltenen Professuren im Kapitel II begründet.




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