[TU Berlin] Medieninformation Nr. 48 vom 28. Februar 2006 - Bearbeiter/in: pp

   


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Werkstatt der Demokratie

Stipendienprogramm "Internationale Parlamentspraktika" beginnt im März unter Vorsitz der TU Berlin


Quadriga und Reichstag, Sitz des Parlaments in Berlin 
Foto: FTB Berlin Partner

Sie kommen aus Kroatien, Mazedonien, Russland, der Tschechischen Republik und 15 weiteren Ländern Osteuropas, aber auch aus Frankreich und den USA. Und sie sind die besten. Ausgewählt nach strengen Kriterien von deutschen Abgeordneten und Hochschullehrern. Nach einem langen Bewerbungsmarathon treten 98 junge Leute am 15. März ein Praktikum im Deutschen Parlament an. "Internationales Parlaments-Praktikum IPP" heißt das anspruchsvolle und ehrgeizige Stipendienprogramm, das der Deutsche Bundestag gemeinsam mit den drei großen Berliner Universitäten durchführt, dieses Jahr unter dem Vorsitz der Technischen Universität Berlin und der Schirmherrschaft des Präsidenten des Deutschen Bundestages Dr. Norbert Lammert.

Von den hoch qualifizierten Stipendiaten aus 21 Ländern erwartet man eine Karriere als Führungskräfte. Sie haben Politik-, Wirtschafts-, Geschichts- und Medienwissenschaften oder Germanistik und Rechtswissenschaften studiert. Fünf Monate lang sollen sie das parlamentarische Regierungssystem Deutschlands kennen lernen, in der "Werkstatt der Demokratie", um später zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen den Nationen beizutragen. Aus den "Ehemaligen" sind Regierungsmitglieder, Botschafter, Attachés, Journalistinnen, Bürgermeister, Unternehmerinnen, Direktoren und Anwältinnen geworden. Der Deutsche Bundestag führt das IPP bereits seit 1986 durch. 

Insgesamt 10 Reisen in die Herkunftsländer sind jährlich nötig, um die Auswahlgespräche zu führen, an denen sowohl Vertreter des Bundestages als auch Hochschullehrer teilnehmen. In den vergangenen Jahren waren auch TU-Professoren wie TU-Vizepräsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach oder Prof. Dr. Frank Behrendt aus der Energieverfahrenstechnik in Osteuropa, um an den Gesprächen teilzunehmen. Die Universitäten sorgen in Berlin für die Einführung in das örtliche akademische Leben. Die Stipendiaten nehmen, neben ihren parlamentarischen Aufgaben, auch an Lehr- und anderen Veranstaltungen der Universitäten teil, sind als Nebenhörer eingeschrieben und können sich selbstständig noch weitere Veranstaltungen aussuchen. Bei der universitären Auftaktveranstaltung werden die Stipendiaten am 24. März im Bundestag von TU-Kanzlerin Dr. Ulrike Gutheil begrüßt. Am 30. März wird es eine offizielle Begrüßungsfeier in der TU Berlin mit Mitgliedern des Bundestages und Vertretern der Universitäten geben. Dazu wird es noch eine gesonderte Presseeinladung geben.


Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Petra Schubert, Technische Universität Berlin, Leiterin der Abteilung Studierendenservice, Tel.: 314-22108, E-Mail: petra.schubert@tu-berlin.de, www.bundestag.de/dialog/ipp
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