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Oktober 2004
 
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Die Chemie der TU Berlin gehört zur Spitze in Deutschland

Aktuelles Ranking von FOCUS bescheinigt dem Fach eine hervorragende Forschung

Mit attraktiven Angeboten lockt die TU-Chemie Abiturienten an, wie hier bei einem "Schnupperstudium"

Im aktuellen Universitätsranking der Wochenzeitschrift FOCUS befindet sich die Chemie der TU Berlin in der Spitzengruppe der besten zehn Universitäten in Deutschland. Innerhalb der Spitzengruppe liegt sie in der Forschung sogar auf Platz fünf und bezüglich der Studiendauer auf Platz eins mit 10,3 Semestern, obwohl sie nach der Betreuungsrelation nur den vorletzten Platz belegte. Diesem Ranking "Die besten Universitäten - Erfolgreich studieren" für die 20 wichtigsten Fächer an deutschen Hochschulen wird eine besondere Bedeutung beigemessen, weil sich das Ergebnis aus sechs aussagekräftigen Bewertungskriterien zusammensetzt. Dies sind die Betreuungsrelation (Verhältnis von betreuenden Wissenschaftlern zu Studierenden), die Promotionsquote (durchschnittliche Anzahl Promotionen pro Professor), der ISI-Zitationsindex, die Reputation (Befragung von Top-Wissenschaftlern und Personalabteilungen von Unternehmen), die Drittmittelquote (eingeworbene Drittmittel pro Professor) und die mittlere Studiendauer.

Die TU-Chemie hat damit nicht nur die entsprechenden Bereiche der HU und der FU deutlich hinter sich gelassen, sondern auch Universitäten wie die RWTH Aachen, Bayreuth oder Tübingen. Der Geschäftsführende Direktor, Prof. Dr. Siegfried Blechert, dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch den Studierenden, denn ohne den überdurchschnittlichen Einsatz wäre dieses Ergebnis unter den vergleichsweise schlechten Rahmenbedingungen nicht zu erzielen gewesen.

Die richtungweisenden Strukturentscheidungen früherer Jahre tragen nun Früchte. Durch Neuberufungen in den zukunftsweisenden Gebieten der Bioanorganischen Chemie, Biophysikalischen Chemie und Biologischen Chemie hat das als Einheit agierende Institut für Chemie der TU Berlin Zeichen gesetzt und wird dies weiter tun mit den in Kürze zu besetzenden Fachgebieten Enzymtechnologie, Bioenergetik, Molekulare Materialwissenschaften und einer materialwissenschaftlich orientierten Anorganischen Chemie, die in enger Verbindung mit der Festkörperchemie steht.

Dr. Feodor Oestreicher,
Leiter der Zentralverwaltung
des Instituts für Chemie

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