7-9/06
Juli 2006
 
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Jörg Steinbach wird SEFI-Vizepräsident

/tui/ Professor Dr.-Ing. Jörg Steinbach, 1. Vizepräsident der TU Berlin, wurde zum Vizepräsidenten der "Europäischen Gesellschaft für Ingenieurausbildung" gewählt. Damit verbunden ist die Übernahme des Präsidentenamtes in einem Jahr. SEFI - so die Abkürzung der Gesellschaft - ist mit 400 Mitgliedern der größte Verband Europas, der sich mit der universitären Ingenieurausbildung beschäftigt. Dabei steht unter anderem die Begleitung des europäischen Bologna-Prozesses für die SEFI-Mitgliedshochschulen im Mittelpunkt. "Drei wichtige Themen stehen für das kommende Jahr auf unserer Agenda", kündigt Steinbach an. Dazu gehören die Beratung von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bei der möglichen Gründung eines "European Institute of Technology", die Diskussion über strukturierte Promotionsprogramme sowie die Bemühung um ein einheitliches europäisches Akkreditierungs-Siegel. Seine Amtszeit beginnt am 1. Oktober 2006, das Präsidentenamt übernimmt er ein Jahr später für zwei Jahre.

Ausgezeichnete Meerestechnik

/tui/ Für ihre Publikation über die genaue Analyse und Generierung von Wellenstrukturen erhielten Prof. Dr.-Ing. Günther Clauss und Dr. Christian Schmittner den Preis für die beste Publikation im Jahre 2005, den OMAE 2005 Award (Offshore Mechanics an Arctic Engineering). Der Beitrag wurde Sieger unter rund 500 weiteren Veröffentlichungen. Konkret befassen sich die TU-Meerestechniker in ihrem Beitrag mit der Optimierung von extremen Wellenfolgen, so genannten Monsterwellen. Die Ergebnisse sollen für den Entwurf und die Dimensionierung von meerestechnischen Konstruktionen genutzt werden.

Gas für Westeuropa

/tui/ Für ihre Publikation "Transporting Russian Gas to Western Europe: A Simulation Analysis" wurden Prof. Dr. Christian von Hirschhausen, Dipl.-Kffr. Berit Meinhart und Dr. Ferdinand Pavel anlässlich der Welttagung der Energieökonomen im Juni mit dem Campbell Watkins Energy Journal Best Paper Award der international renommierten energiewirtschaftlichen Fachzeitschrift "The Energy Journal" ausgezeichnet. Die Arbeit, die durch die russisch-ukrainische Gaskrise im Januar 2006 noch an Brisanz gewonnen hat, war am Fachgebiet Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik (WIP) der TU Berlin in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (Ferdinand Pavel) entstanden. Christian von Hirschhausen wechselte 2005 auf den DREWAG-Stiftungslehrstuhl für Energiewirtschaft an der TU Dresden, ist der TU Berlin aber durch Projekte und Gastdozenturen weiterhin verbunden. Berit Meinhart war Projektmitarbeiterin am WIP und beendet derzeit ihre Promotion an der WHU Otto Beisheim School of Management Vallendar/Koblenz zum Thema Gründungsforschung.

Mitglied in der Leopoldina

/tui/ Die Deutsche Akademie der Wissenschaften (Leopoldina) hat Prof. Dr. Siegfried Blechert, der an der TU Berlin Organische Chemie lehrt, zu ihrem neuen Mitglied gewählt. Besonders seine Arbeiten auf dem Gebiet der Olefinmetathese, ein Arbeitsgebiet, das im Jahr 2005 mit dem Chemie-Nobelpreis ausgezeichnet wurde, haben international hohe Anerkennung gefunden.

International brillant

/tui/ Die Leopold-Franzens-Universität Innsbruck hat Prof. Dr. Drs. h.c. mult. Helmut Schwarz das Ehrendoktorat verliehen. Mit der Auszeichnung würdigt die Universität einen international brillanten Naturwissenschaftler, der 2003 den Otto-Hahn-Preis für Chemie und Physik erhalten hatte. Helmut Schwarz lehrt Organische Chemie an der TU Berlin.

 

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