Tanz in den Sommer

Das große TU-Sommerfest steigt am 28. Juni - Musik, Spaß und Gastronomie auf dem Südcampus

Für alle, die es vielleicht noch immer nicht wissen sollten, aber auch noch mal zur Steigerung der Vorfreude für diejenigen, die schon seit Wochen auf nichts anderes warten: Am Freitag, dem 28. Juni 1996 steigt das große Hochschulfest zu dem jede, jeder und jedes eingeladen ist. "TU hebt ab - Seit 50 Jahren Universität" lautet das Motto des diesjährigen Hochschulfests, bei dem das 50jährige Bestehen der TU Berlin im Mittelpunkt steht.

Den Gästen wird an diesem Abend so einiges geboten, denn immerhin finden die Darbietungen auf insgesamt vier Bühnen statt. Einer der Höhepunkte sind die Space Hobos, die ab Mitternacht auf der "Großen Bühne" spielen. Das bekannte Berliner Trio hat ein festes Repertoire von rund 150 bis 200 Songs, von denen sie nach eigenen Aussagen teilweise nur die erste Strophe können, die sie aber mit der hohen Kunst der Improvisation trotzdem irgendwie immer bis zum Ende bringen. Das Publikum kommt dabei in der Regel ziemlich in Bewegung!

Space Hobos
Ebenfalls dabei: die Night-Shifters. Sie bieten ein ganz anderes Hör- und Tanzvergnügen. "Soul - Musik mit Seele" so läßt sich ihre Musik beschreiben. Die zehn Musiker spielen sowohl die Klassiker des Soul, aber auch die weniger bekannten Nummern dieser Musikgattung. Auch sie haben sich in der Berliner Musikszene ihren Platz gesichert. Die Night-Shifters sind ab 22.15 Uhr auf der "Physik-Bühne" zu sehen und zu hören.

Traditionelle Lieder spielt die türkische Gruppe "Dergah - House of Wisdom". Die Texte sind in türkischer, kurdischer und aserbaidschanischer Sprache verfaßt, mit ihren Liedern verbinden sie die anatolische Kultur mit der europäischen. Türkischer Folk-Rock, so läßt sich ihre Musik beschreiben, die ab 20.30 Uhr auf der "Physik-Bühne" zu erleben ist.

Big-Band der Berliner Stadtreinigung
Im Musik-Programm muß auch die Berliner-Stadtreinigung (BSR) erwähnt werden - und zwar als musikalisch aktiver Teil! Die Big-Band der BSR bietet Big-Band-Klänge im Stil der großen Bandleader wie Glenn Miller, Benny Goodman oder James Last. Richtige Big-Band Fans dürfen die Musiker, die in der Firmenfarbe orange auftreten, auf keinen Fall verpassen. Sie spielen zwischen 19.00 und 22.45 Uhr mit Unterbrechungen auf der "Großen Bühne". Es gibt auch einige Gruppen, die das Tanzbein schwingen werden, so gibt es Koreanische Tänze ("Tanzfläche", 21.15 Uhr), die TU-Tanzformation ("Tanzfläche", 22.45 Uhr) und Steptanz ("Bühne Physik", 20.15 Uhr).

Wer nicht nur Musik hören und danach tanzen will, kann sich auch andere Dinge anschauen. Mode - beispielsweise. Die Hochschule der Künste zeigt auch auf diesem Fest wieder, was zur Zeit "in" ist, ihre Modenschau präsentiert sie um 23.00 Uhr ebenfalls auf der "Großen Bühne". Wieder dabei sind auch die Samba-Trommler und der UFA-Zirkus, der mehrmals (18.00 und 20.15 Uhr) am Abend auf der "Tanzfläche" "Cäpt'n Hook und seine fliegenden Kinder" vorstellt. Literarisch wird es um 22.15 Uhr auf der "Bühne Ruine" mit TU-Literaturprofessor Norbert Miller.

Natürlich ist bei der Vorbereitung des Hochschulfestes auch an das leibliche Wohl gedacht worden. Vielseitige kulinarische Genüsse sind garantiert! Das exotischste Gericht des letzten Hochschulfestes 1992 war vielleicht die ghanaische Palmensuppe mit Kochbananen. Wir werden uns überraschen lassen, was in diesem Jahr auf dem Speiseplan steht.

DAS DRITTE HOCHSCHULFEST

Auch wenn das Hochschulfest in diesem Jahr ein Bestandteil der Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum ist, gibt es die Tradition der Feste im Sommer an der TU Berlin schon länger. Mittlerweile ist es das dritte Hochschulfest, das die Technische Universität auf die Beine stellt. Und auch wenn sonst an der Universität nicht immer alle einer Meinung sind: Die Hochschulfeste waren jedes Mal ein Erfolg. Das erste fand 1990, das zweite 1992 statt.

Damit die Erinnerung an so einen schönen Abend auch Jahre später noch leichter fällt, gibt es wieder Regenschirme als Souvenirs - diesmal rot/weiß und groß genug, damit zwei Personen darunter Platz finden. Die Schirme sind mit dem TU-Sommerfest-Logo versehen und lassen sich käuflich erwerben. Außerdem gibt es noch einen viel einfacheren Grund dafür, daß Regenschirme angeboten werden: Es ist die hoffentlich unberechtigte Angst der Organisatoren vor schlechtem Wetter.

EIN HOCH AUF DEN CAMPUS!

Bleibt abschließend nur noch zu sagen, daß der ganze Spaß für einen Unkostenbeitrag von 5 DM zu haben ist, ab 18 Uhr beginnt, auf dem Süd-Campus zwischen TU-Hauptgebäude und Mensa stattfindet und alle herzlich eingeladen sind!

Und ganz wichtig zum Schluß ist die folgende Bitte an die Wettergötter: Wir bitten darum, ein Hoch namens "Dieter", "Ulrich", "Raimar", "Till" - oder wie auch immer die Hochs in dieser Woche heißen werden - am 28. Juni über den TU-Campus zu schicken!

bw


6/'96 TU-Pressestelle