Ordnung für Orgeln

Bisher weiß keiner so genau, wieviel Orgeln es in Deutschland gibt. Um etwas Licht in dieses Dunkel zu bringen und damit die Arbeit der Landeskirchen und der Denkmalpflege zu erleichtern, hat die Forschungsstelle für Orgeldokumentation der TU Berlin eine Orgeldatenbank entwickelt. ORDA heißt das System zur Inventarisierung und Dokumentation von Orgeln, das sich aus drei Komponenten zusammensetzt: aus der eigentlichen Orgeldatenbank, einer Orgelbauer-, Firmen- und Sachverständigen-Datenbank und einer Literatur-Datenbank. ORDA wurde 1985 von Prof. Dr. Uwe Pape vom Institut für Angewandte Informatik ins Leben gerufen und wird auch heute noch von ihm geleitet. Kooperationspartner sind mehrere Landeskirchen Norddeutschlands. Zur Zeit wird die Datenbank von einem Programmierer und einem Dokumentar betreut. Interessant ist sie vor allem für die Landeskirchen, Orgelbauer oder staatliche Institute für Denkmalpflege, aber auch für wissenschaftliche Arbeiten über Orgelbauer und Orgelbaugeschichte.

Bettina Weniger


7/'96 TU-Pressestelle