TU intern - Oktober 1998 - Studium

Neue Studiengänge an der TU Berlin

Denkmalpflege neu - Medienberater kehren zurück

Auch die Erfassung und Dokumentation von Baudenkmälern gehört zu den Lehrinhalten des Studiengangs Denkmalpflege, der in diesem Wintersemester an der TU Berlin erstmals beginnt
Mit zwei neuen Studiengängen startet die TU Berlin in das Wintersemester 1998/99. Neben dem Aufbaustudium Denkmalpflege ist auch ein ”alter Bekannter" dabei - der Diplomstudiengang Medienberater.

Zum ersten Mal seit Beginn dieses Wintersemesters gibt es das Studienfach Denkmalpflege an der TU Berlin. Der dreisemestrige Aufbaustudiengang, der in der Regel nur zum Wintersemester aufgenommen werden kann, richtet sich an Hochschulabsolventen/innen der Fächer Architektur, Planungswissenschaften und Kunstgeschichte. Im Einzelfall, über den der Zulassungsausschuß entscheidet, steht er aber auch für Absolventen/innen anderer Studiengänge offen.

BERUFSFELD DENKMALPFLEGE

Ziel ist es, umfassende Kenntnisse zu vermitteln, die zu einer späteren Tätigkeit im Berufsfeld Denkmalpflege befähigen. Zum Lehrprogramm gehören theoretische Grundlagen, die Erfassung und Dokumentation von Baudenkmälern und die selbständige Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Lösungsansätzen. Nach erfolgreichem Abschluß erhalten die Absolventen/innen ein benotetes Zeugnis.

Das Aufbaustudium wird vom Fachbereich 8 Architektur, dem Fachbereich 7 Umwelt und Gesellschaft sowie dem Fachgebiet Kunstwissenschaft am Fachbereich 1 Kommunikations- und Geschichtswissenschaften der TU Berlin getragen und in Zusammenarbeit mit der Landesdenkmalbehörde wissenschaftlich betreut und durchgeführt.

Information gibt es unter: TU Berlin, Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte, Aufbaustudium Denkmalpflege, Sekretariat A 22, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin; Tel.: (030) 314-2 19 49 (Mo-Mi 12-16 Uhr), Fax: -2 19 47; E-Mail: asd@tu-berlin.de.

Zum Wintersemester 1998/99 konnten sich Studierende erstmals wieder für den Diplomstudiengang Medienberatung an der TU Berlin bewerben. Der Modellstudiengang Medienberatung war im Wintersemester 1996/97 ausgelaufen. Nach der jetzt vom Akademischen Senat der TU Berlin beschlossenen Wiedereinführung werden ab dem Wintersemester 1998/99 jährlich 30 Studierende zugelassen. Außerdem wurde vereinbart, die Kooperation mit den Studiengängen Informatik und Wirtschaftswissenschaft auszubauen.

Der fünfsemestrige Studiengang Medienberatung steht jedoch nur Kandidaten/innen mit abgeschlossenem Grundstudium in einem geistes-, sozial-, wirtschafts-, natur- oder ingenieurwissenschaftlichen Studiengang offen. Außerdem wird ein mindestens dreimonatiges Praktikum in der Medienbranche oder der Nachweis einer entsprechenden beruflichen Tätigkeit verlangt.

ALTER BEKANNTER

1986 hatte die TU Berlin als erste deutsche Universität mit dem Hauptstudiengang Diplom-Medienberatung eine interdisziplinär-medienwissenschaftliche Ausbildung ins Leben gerufen. Die Zusammenarbeit mit Firmen und Persönlichkeiten aus der Kultur- und Medienpraxis ermöglicht vielen einen schnellen Einstieg in das Berufsleben. Ca. 80% der bisherigen Absolventen arbeiten heute in den Massenmedien, in kulturellen Einrichtungen, Bildungseinrichtungen oder in der freien Wirtschaft.

Informationen gibt es über das Fachgebiet Medienberater/Medienwissenschaft am Institut für Kommunikationswissenschaft, Medien- und Musikwissenschaft der TU Berlin, Frau Gabriele Fuhrich, Ernst-Reuter-Platz 7, 10587 Berlin; Fax: (030) 314-2 63 46; E-Mail: Gabriele.Fuhrich@tu-berlin.de.

cho


© 10/'98 TU-Pressestelle