[TU Berlin] Medieninformation Nr. 53 vom 1. März 2006 - Bearbeiter/in: ehr

   


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Schattenwürfe – Computergrafik von Thomas Hermsdorf

Ausstellung der Mathematischen Fachbibliothek / Einladung zur Eröffnung

Die Galerie in der Mathematischen Fachbibliothek der TU Berlin zeigt in der Zeit vom 14. März bis zum 6. April 2006 in der Ausstellung "Schattenwürfe" Computergrafiken von Thomas Hermsdorf.

Die Computergrafiken dieser Ausstellung knüpfen an frühere, in Öl gemalte Arbeiten an. Es sind fotorealistische Bilder, die mit einer 3D-Software, die ursprünglich für Computer-Trickfilme entwickelt worden ist, gemacht wurden. Mit diesem Programm kann man virtuelle Gegenstände herstellen, Räume, den Standpunkt des Betrachters sowie Licht und Schatten manipulieren. Wohlbekannte Gegenstände wie Möbel, Tische und Stühle lassen sich so wie Stillleben inszenieren. Um die Schatten besser zur Geltung kommen zu lassen, werden die Objekte meist weiß dargestellt. Farbige Schatten sieht man in der Natur nur selten, wenn Licht von farbigen Flächen reflektiert wird. Sie lassen sich aber in der virtuellen Welt sehr schön von einem Maler hervorbringen. Besonders hinschauen wird man, wenn nur noch Schatten zu sehen sind und die Schatten werfenden Gegenstände gar nicht mehr erkennbar sind. 

Wir möchten Sie herzlich zu dieser Ausstellungseröffnung einladen. Ulrich Weinberg, Professor für Computeranimation, wird eine Einführung in die Arbeiten des Künstlers, der bei der Eröffnung anwesend sein wird, geben. Olaf Rupp wird das musikalische Programm bestreiten. Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf diese Ausstellung hin und leiten Sie die Information auch an Ihre Kultur-/Feuilletonredaktion weiter.

Eröffnung: am Dienstag, dem 14. März 2006, um 19.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Mathematikgebäude, Straße des 17. Juni 136, Galerie der Mathematischen Fachbibliothek, 10623 Berlin

Thomas Hermsdorf, gebürtiger Hamburger, lebt seit 30 Jahren mit einigen Unterbrechungen in Berlin. Nach einem Studium der Freien Malerei an der Hochschule für bildende Künste reiste er zwei Jahre durch Asien und beschäftigte sich mit verschiedenen bildnerischen Techniken (Ölmalerei, Radierungen, Pinselzeichnungen). Einige Jahre arbeitete er als Bühnenbildner an verschiedenen Theatern. Vor fast zwanzig Jahren ist der Künstler an den Computer geraten; er schrieb eigene Programme und arbeitete an Installationen, digitalen Kurzfilmen und mit so genannten "zellulären Automaten".

Die Ausstellung, die vom wissenschaftlichen Springer Verlag Berlin gefördert wird, ist vom 14. März bis zum 6. April 2006, montags bis freitags in der Zeit von 9.00 bis 19.00 Uhr, in der Mathematischen Fachbibliothek der TU Berlin, Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin zu besichtigen.


Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Dr. Iris Hahnemann und Bärbel Erler, Mathematische Fachbibliothek der TU Berlin, Tel.: 030/314-22331.
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