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November 2004
 
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Neu bewilligt

OPs wie am Schnürchen

/pp/ Chirurgen arbeiten heute mit Computern und Robotern und bekommen digitale Daten aus sehr unterschiedlichen Systemen. Im Operationssaal kommen sie oftmals ohne ausreichende Kommunikation zusammen. In Leipzig wird daher im Innovation Center of Computer Assisted Surgery (ICCAS) ein strategisches Konzept für die Gestaltung der computerassistierten Chirurgie entwickelt. Das Bundesbildungsministerium stellt dafür vier Millionen Euro zur Verfügung. Beteiligt ist auch das Fachgebiet Computer Graphics der TU Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Heinz Lemke. Chirurgen, Radiologen, Informatiker und Ingenieure machen die Abläufe im OP transparent und entwickeln eine gemeinsame Sprache der verschiedenen Systeme, ausgehend von den Anforderungen des Chirurgen.

Die Wissenschaftler wollen damit den Ärzten helfen, Operationsrisiken besser abzuschätzen, die Sicherheit zu erhöhen und damit auch die Krankenhausaufenthalte für Patienten zu verkürzen. Zudem sollen Eingriffe besser simuliert und geplant und chirurgische Handlungen automatisiert werden können. Konzeptionelle Arbeiten zum Workflow der Arbeitsgruppe von Heinz Lemke trugen wesentlich zur Bewilligung bei, unter anderem die computergrafische Simulation des Krankenhauses des Diplom-Informatikers Kai Köchy, die dieser als Teil seiner Dissertation entwickelt hat.

www.iccas.de
http://cg.cs.tu-berlin.de

 

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