[TU Berlin] Medieninformation Nr. 119 - 11. Juni 2001 - Bearbeiter/in: mika
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Wissenschaft zum Anfassen

TU-Forschungsstätten öffnen ihre Türen im Rahmen der Schaustelle Berlin

Was im kommenden Jahrtausend vielleicht schon Wirklichkeit ist, wird heute in den Laboren, Werkstätten und Versuchsfeldern untersucht. Wissenschaft zum Schauen, Staunen und Anfassen für Jung und Alt, für Laien und Fachleute bietet die TU Berlin zwischen dem 23. Juni und dem 2. September 2001 an. Fünf Bereiche öffnen ihre Türen, um Forschungsergebnisse zu zeigen. Darüber hinaus präsentiert die Geologin Gerda Schirrmeister auch in diesem Jahr wieder Führungen zum Thema " Steine in Berlin". Die Rundgänge und Führungen sind Teil des Sommerprogramms " Schaustelle Berlin", für das Partner für Berlin, Gesellschaft für Hauptstadtmarketing GmbH, verantwortlich zeichnet.


Was ist eine Lysimeteranlage?

Lysimeteranlage Wissenschaftler am Institut für Landschafts- und Umweltplanung der TU Berlin untersuchen unter Einbeziehung der Klimamessungen Boden- und Pflanzenverdunstung und die äußerst komplexen Vorgänge der Bodenwasserbewegung. Die Führung zeigt neben aktuellen Versuchen die 1959 errichtete Lysimeteranlage und gibt praktische Tipps, wie Regenwasser auf dem Grundstück zurückgehalten und damit das Versiegelungsentgelt eingespart werden kann.

Termin: am Montag, dem 25. Juni 2001, 15.00 bis 16.30 Uhr
Ort: TU Berlin, Institut für Landschafts- und Umweltplanung, Albrecht-Thaer-Weg 2, 14195 Berlin
 


Der Raumfahrt Dampf machen

In diesem Jahr feiert die studentische AQUARIUS-Gruppe bereits ihr zehnjähriges Bestehen. Neben der Entwicklung, Fertigung und Erprobung von Heißwasserraketen beschäftigt sich die Gruppe seit zwei Jahren verstärkt mit dem Projekt X-RATOS. Die horizontalbeschleunigende Heißwasserstarthilfe für zukünftige geflügelte Raumtransportsysteme ist nicht nur wiederverwendbar, sondern auch umweltschonend. Wie es aussieht, wenn X-RATOS mit einem lauten Knall und viel Dampf von Null auf Hundert durchstartet, zeigt ein Versuch mit dem nunmehr in eine neue und verbesserte Entwicklungsphase getretenen Starthilfe-Modell. Aquarius

Termin: am Montag, dem 25. Juni 2001, 16.00 bis 17.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Institut für Luft- und Raumfahrt, Werkstatthalle im Erdgeschoss, Marchstr. 12, 10587 Berlin
 


Riechen Sie mal

Luftqualitätslabor Das Luftqualitätslabor am Hermann-Rietschel-Institut für Heizungs- und Klimatechnik der TU Berlin ist eine Einrichtung besonderer Art. In dem 350.000 DM teuren Labor wird mit Hilfe von ausgewählten Testpersonen die Raumluftqualität untersucht. In einem geruchsneutralen Glaskasten werden zu diesem Zweckeinzelne Stoffe wie zum Beispiel Teppichreste, Teile von Klimaanlagen wie gebrauchte Filter oder Reinigungsmittel auf ihren Geruch hin getestet.

Termin: am Donnerstag, dem 5. Juli 2001, 14.00 bis 16.00 Uhr

Ort: TU Berlin, Institut für Energietechnik / Hermann-Rietschel-Institut für Heizungs- und Klimatechnik, Marchstr. 4, 10587 Berlin
 


Ein schwimmender Kran, der den Kölner Dom überragt

Riesige Schwimmkräne werden bei Installationsarbeiten großer Off-shore-Bauwerke zum Beispiel der Brücke über den großen Belt/Dänemark eingesetzt. Wie sich ein solcher Koloss auch bei Wellengang über Wasser halten kann, wird bei einem Modellversuch in einer Wasserrinne gezeigt. Bei weiteren Versuchen geht es um den Küstenschutz durch sogenannte Wellenabsorber sowie die Entstehung einer Riesenwelle durch Überlagerung mehrerer kleinerer Wellen. Welche Bedrohung das Öl für die Umwelt bedeutet, war zuletzt bei dem Zusammenstoß eines Tankers und eines Frachters in der stürmischen Ostsee zu sehen. Die Aufnahme von  ausgelaufenem Öl nach Schiffsunglücken bei Seegang ist ein weiteres Thema, das vom TU- Institut für Land- und Seeverkehr behandelt wird. Schwimmkran

Termin: am Donnerstag, dem 12. Juli 2001, 12.00 bis 13.30 Uhr
Ort: TU Berlin, Gebäude Wasserbau und Wasserwirtschaft, Straße des 17. Juni 144/144 A, 10623 Berlin
 


Das Nachleben der Waschmaschine

Demontagesystem Da die automatisierte Demontage von Haushaltsgeräten bisher nicht möglich ist, landen wertvolle Ressourcen oftmals im Schredder. Im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 281 " Demontagefabriken zur Rückgewinnung von Ressourcen in Produkt- und Materialkreisläufen" arbeiten Wissenschaftler der TU Berlin an einem teilautomatisierten Pilot-Demontagesystem. Roboter sollen in Zukunft mit Spezialwerkzeugen alte Haushaltsgeräte und Motoren zerlegen, um deren wertvolle Komponenten umweltschonend weiter zu verwenden. In der Versuchszelle des Produktionstechnischen Zentrums nehmen Roboter mit Hilfe speziell entwickelter, anpassungsfähiger Werkzeuge Waschmaschinen auseinander.

Termine: am Mittwoch, dem 18. Juli 2001, 10.00 bis 12.00 Uhr
                am Donnerstag, dem 19. Juli 2001, 10.00 bis 12.00 Uhr
Ort: TU Berlin, Produktionstechnisches Zentrum (PTZ), Pascalstr. 8 - 9, 10587 Berlin
 


Führungen "Steine in Berlin"

Naturwerksteine an Skulpturen und Brunnen in Berlin-Mitte 
Skulpturen mit ihren Sockeln, Brunnen und skulpturaler Fassadenschmuck aus Naturwerksteinen beleben das Stadtbild von Berlin-Mitte. Anhand einer Auswahl dieser Werke der Steinmetz- und Bildhauerkunst aus verschiedenen historischen Epochen wird ein breites Spektrum von Gesteinstypen mit unterschiedlichen Eigenschaften gezeigt und erläutert.

Treffpunkt: Karl-Liebknecht-Str. 9 / Ecke Rosenstraße (Haus Ungarn), Berlin-Mitte
Dauer: 2 Stunden
Termin: am Sonntag, dem 24. Juni 2001, 15.00 Uhr
Tickets: nur am Treffpunkt, DM 20,- / ermäßigt DM 15,- (Schüler/-innen, Studierende, Arbeitslose, Rentner/-innen, Sozialhilfeempfänger/-innen)
Anmeldung erforderlich unter Tel.: 030/5090615 oder 030/314-21159 bzw. E-Mail: schirrme@imails.de
 

Natursteinbrücken im Verkehr des 21. Jahrhunderts
Brücken über Spreearme und -kanäle, die seit dem Mittelalter das Stadtbild von Berlin prägen, haben sich im Laufe der Zeit je nach Erfordernissen in Material, Konstruktion und Gestaltung gewandelt und müssen heute für den Verkehr des 21. Jahrhunderts angepasst werden. Im zentralen Bereich werden die schönsten Brückenbauten aus Naturwerkstein vorgeführt und dabei Eignung, Herkunft, Alter und Entstehung des Materials erläutert.

Treffpunkt: an der Jungfernbrücke in der Friedrichsgracht (U2 Spittelmarkt), Berlin-Mitte
Dauer: 2 Stunden
Termin: am Sonntag, dem 1. Juli 2001, 15.00 Uhr
Tickets: nur am Treffpunkt, DM 20,- / ermäßigt DM 15,- (Schüler/-innen, Studierende, Arbeitslose, Rentner/-innen, Sozialhilfeempfänger/-innen)
Anmeldung erforderlich unter Tel.: 030/5090615 oder 030/314-21159 bzw. E-Mail: schirrme@imails.de
 

Naturwerksteine am Potsdamer Platz
Auf der größten Baustelle Europas ist ein neues Stadtareal entstanden, das sich als Besuchermagnet für Berliner und ihre Gäste erwiesen hat. Neben Beton, Stahl und Glas kamen für die Gestaltung vielfältige Naturwerksteine aus der ganzen Welt zum Einsatz. Mit den Informationen über die jeweilige Entstehungsgeschichte der Steine kann man auf dem Rundgang ein Stück Natur inmitten der modernen Architektur erleben.

Treffpunkt: am Mendelssohn-Bartholdy-Denkmal, Gabriele-Tergit-Promenade / Ecke Reichpietschufer
(U2 Mendelssohn-Bartholdy-Park) 
Dauer: 2 Stunden
Termin: am Samstag, dem 7. Juli 2001, 16.00 Uhr
Tickets: nur am Treffpunkt, DM 20,- / ermäßigt DM 15,- (Schüler/-innen, Studierende, Arbeitslose, Rentner/-innen, Sozialhilfeempfänger/-innen)
Anmeldung erforderlich unter Tel.: 030/5090615 oder 030/314-21159 bzw. E-Mail: schirrme@imails.de
 

Naturwerksteine am Großen Stern im Tiergarten
Die Siegessäule auf dem Großen Stern ist als monumentales Berlinsymbol, Veranstaltungsort und Aussichtsplattform gut bekannt. Weniger bekannt ist die Vielfalt der steinernen Schätze zu Füßen der "Goldelse" und in ihrer Umgebung, z.B. an Denkmälern, Tunnelhäusern und Einfassungsmauern. Auf dieser Tour kann man sie näher kennen lernen und dabei einerseits Ausflüge in die Erdgeschichte unternehmen und andererseits Wissenswertes über Abbau und Verarbeitung des jeweiligen Naturmaterials erfahren.

Treffpunkt: am Eingang zum Sockel der Siegessäule auf dem Großen Stern
Dauer: 2 Stunden
Termin: am Sonntag, dem 8. Juli 2001, 15.00 Uhr
Tickets: nur am Treffpunkt, DM 20,- incl. Eintritt Siegessäule / ermäßigt DM 15,- zzgl. Eintritt Siegessäule (Schüler/-innen, Studierende, Arbeitslose, Rentner/-innen, Sozialhilfeempfänger/-innen)
Anmeldung erforderlich unter Tel.: 030/5090615 oder 030/314-21159 bzw. E-Mail: schirrme@imails.de


Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne die Pressestelle der TU Berlin, Tel.: 030/314-22919 oder -23922, Fax: 030/314-23909 oder E-Mail: pressestelle@tu-berlin.de