[Kapitel 3]

[TU Berlin]


TU Berlin - Rechenschaftsbericht des Präsidenten 1995/96

Kapitel 3 - Leistungsstand in der Forschung


Zentrum Mensch-Maschine-Systeme

Nach umfangreichen Vorarbeiten hat der fachbereichsübergreifende Forschungsschwerpunkt "Zentrum Mensch-Maschine-Systeme" (ZMMS) im April 1995 mit der Einrichtung der Geschäftsstelle seine Arbeit offiziell aufgenommen. Anliegen des Zentrums ist es, Ingenieur- und Humanwissenschaften projektgebunden zusammenzuführen, die interdisziplinäre Forschung an der TU Berlin zu stimulieren und zu koordinieren sowie in der Lehre und in der Öffentlichkeit zu vertreten. Die Notwendigkeit für eine Erweiterung der bisherigen Aktivitäten auf dem Gebiet der Mensch-Maschine-Systeme ist darin begründet, daß sich mit der Entwicklung und dem Einsatz neuer Technologien (vor allem im Bereich der Informations- und Wissensverarbeitung) die Mensch-Maschine-Interaktion in nahezu allen Bereichen entscheidend verändert hat. Insbesondere gilt dies für die Anforderungen und Bedingungen im Arbeitsprozeß, deren Veränderung eine Intensivierung entsprechender Forschungen notwendig macht. Zu den Forschungsschwerpunkten zählen Beiträge zur Systemsicherheit und Zuverlässigkeit, zu rechnerbasierten Unterstützungs- und Entscheidungshilfesystemen sowie zur Flugsicherung und zur Entwicklung von Fahrermodellen. Insgesamt wurden bisher im ZMMS neun Projekte bearbeitet, von denen eines (Problemlösefähigkeiten zur Fehlerdiagnose) Mitte 1995 erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Im Oktober 1995 wurde vom ZMMS die erste "Berliner Werkstatt Mensch-Maschine-Systeme" in Zusammenarbeit mit der Abteilung Wissenstransfer mit dem Thema "Verläßlichkeit von Mensch-Maschine-Systemen" ausgerichtet. Die Ergebnisse wurden in einem Tagungsband veröffentlicht, der die vom ZMMS herausgegebene Reihe von Buchpublikationen mit dem Titel "ZMMS-Spektrum" eröffnet.


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